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Strom Sparen

Der durchschnittliche deutsche Haushalt gibt über 1.200 Euro pro Jahr für Strom aus. Durch cleveres Stromsparen lässt sich ein erheblicher Teil dieser Kosten einsparen – ohne auf Komfort zu verzichten.

Warum lohnt sich Stromsparen wirklich?

Mit einem durchschnittlichen Arbeitspreis von über 30 Cent pro Kilowattstunde macht jede eingesparte kWh einen spürbaren Unterschied. Ein 4-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh jährlich spart bei 20 % Reduktion über 240 Euro pro Jahr – ohne den Anbieter wechseln zu müssen. Kombiniert mit einem günstigen Anbieterwechsel sind Ersparnisse von bis zu 850 Euro jährlich realistisch.

Die 15 besten Tipps zum Strom sparen

1. Standby konsequent abschalten

Geräte im Standby-Modus verursachen bis zu 10 % des gesamten Stromverbrauchs. Schaltbare Steckdosenleisten ermöglichen das bequeme Abschalten ganzer Geräteketten. Allein dadurch lassen sich 50–100 Euro jährlich sparen.

2. LED-Beleuchtung statt Glühlampen

LED-Lampen verbrauchen bis zu 85 % weniger Energie bei gleicher Helligkeit. Ein Haushalt mit 20 Lampen spart durch LED-Umrüstung rund 120 Euro Stromkosten pro Jahr.

3. Kühlschrank richtig einstellen

Empfohlene Temperatur: Kühlschrank 7°C, Gefrierfach –18°C. Jedes Grad kälter erhöht den Verbrauch um 6 %. Zudem sollte das Gerät nicht neben Wärmequellen wie Herd oder Heizung stehen.

4. Waschmaschine bei 30–40 Grad betreiben

Rund 85 % des Energieverbrauchs einer Waschmaschine entfallen auf die Wassererwärmung. Wer bei 30 statt 60 Grad wäscht, spart bis zu 50 % Strom pro Waschgang.

5. Geschirrspüler vollständig beladen

Nur vollständig beladen spülen spart bis zu 30 % Energie. Das Eco-Programm benötigt deutlich weniger Strom als das Normalprogramm.

6. Stromfresser mit Messgerät aufspüren

Ein Strommessgerät (ab 10 €) macht den Verbrauch einzelner Geräte sichtbar. Häufige Überraschungen: alte Kühlgeräte, Aquarien und ältere Fernseher.

7. Heizungspumpe modernisieren

Hocheffizienzpumpen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als ältere Modelle. Die Investition amortisiert sich meist innerhalb von 2–3 Jahren.

8. Backofen mit Umluft nutzen

Umluft spart etwa 20 % Energie gegenüber Ober-/Unterhitze. Kein Vorheizen, Restwärme nutzen, Ofentür geschlossen halten.

9. Warmwasser effizient erhitzen

Duschen statt Baden spart rund 70 % Warmwasser. Wassertemperatur auf 55–60°C begrenzen schützt vor Legionellen und spart Energie.

10. Smart Home für automatische Optimierung

Zeitgesteuerte Steuerung von Waschmaschine, Geschirrspüler und Heizung optimiert den Verbrauch ohne manuellen Aufwand.

11. Laptop statt Desktop-PC

Ein Desktop-PC verbraucht 100–300 Watt, ein Laptop nur 15–45 Watt. Energiesparpläne aktivieren und Bildschirmhelligkeit reduzieren.

12. Gefrierfach regelmäßig abtauen

Eine Eisschicht von 5 mm erhöht den Stromverbrauch um bis zu 30 %. Zwei- bis dreimaliges Abtauen pro Jahr hält den Verbrauch niedrig.

13. Energieeffiziente Geräte beim Neukauf wählen

Geräte der EU-Energieklasse A verbrauchen bis zu 50 % weniger als schlechtere Klassen. Über die Lebensdauer summieren sich die Einsparungen auf mehrere Hundert Euro.

14. Backofen als Energiespeicher nutzen

Mehrere Gerichte nacheinander backen, Restwärme von 5–10 Minuten nutzen und Deckel auf Töpfen beim Kochen verwenden.

15. Stromanbieter wechseln – der größte Hebel

Alle Spartipps zusammen senken den Verbrauch um 20–30 %. Ein Anbieterwechsel spart sofort und ohne Verhaltensänderung bis zu 850 Euro im Jahr.

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Häufige Fragen zum Strom sparen

Wie viel Strom verbraucht ein Durchschnittshaushalt?

1–2 Personen: ca. 1.500–2.500 kWh/Jahr · 3–4 Personen: ca. 3.500–4.500 kWh/Jahr. Diese Werte lassen sich durch konsequentes Stromsparen um 20–30 % senken.

Welche Geräte verbrauchen am meisten Strom?

Die größten Verbraucher sind Heizungspumpe, Kühlgeräte, Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler und Warmwasserbereitung. Zusammen machen sie über 70 % des Haushaltsstromverbrauchs aus.

Lohnt sich der Anbieterwechsel wirklich?

Ja – der Wechsel ist die schnellste Methode, sofort zu sparen. Ein Vergleich auf Strom-Wechsel.info dauert 2 Minuten. Die Stromversorgung wird dabei nicht unterbrochen.